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Tarifabschluss nach erfolgreichen Warnstreiks

35 Tage Urlaub nur für verdi Mitglieder
Der Streik hat bewirkt, dass die Arbeitgeber ihr Angebot auf 5 Tage mehr Urlaub erhöhen mussten. Die Einmalzahlung kann komplett in Urlaub umgewandelt werden oder auch nur in einzelne Tage. Bis September 2018 müssen die Ansprüche angemeldet werden. ver.di-Mitglieder erhalten dazu noch eine gesonderte Mitteilung.
Diese Regelung gilt leider nicht für den TÜV Hessen und die GRS. Beide Unternehmen wehrten sich mit Händen und Füßen gegen diese wunderbare Wertschätzung.

Für 2018 gibt es 3,2 % mehr Geld
Zu Beginn erhöhte der Arbeitgeber das Angebot auf 2,6 %, also um 0,2 %. Erst nachdem wir den Verhandlungstisch verließen und mit weiteren Streiks drohten, waren sie bereit, über 3% zu gehen. Das Geld wird zum 1. Mai 2018 ausgezahlt. Für April 2018 fließen 250 Euro in die Einmalzahlung.

Für 2019 gibt es 1.500 Euro mehr Geld
Auch hier wirkte die Streikdrohung, so dass die Arbeitgeber auf die angebotenen 1.000 Euro weitere 250 Euro draufpacken mussten. Mit dem Geld für April 2018 erhöht sich die Einmalzahlung dann auf
1.500 Euro. Das Geld wird in 2 Tranchen ausgezahlt: 875 Euro gibt es zum April 2019, weitere 625 Euro werden im Juli 2019 fällig.

Die Tarifkommission hat einstimmig für die Annahme des Ergebnisses votiert. Jetzt müssen die Mitglieder entscheiden.

TÜV Bund, 23.05.2018 | Wir kommen so nicht weiter. Jetzt sind 2,4 Prozent geboten für 2018 (immerhin ein Plus von 0,4% zum letzten Angebot) und die gleichen 1.000 Euro brutto Einmalzahlung für 2019 (das entspricht 4 Urlaubstagen). Die Wahlmöglichkeit für die 4 Tage Extraurlaub gibt es nur für verdi-Mitglieder. Unsere Antwort ist Streik.

TÜV Bund, 13.05.2018 | Die Arbeitgeberseite hat sich positioniert – das Wahlmodell kann kommen. Die Arbeitgeber bieten das Modell nur für ver.di-Mitglieder an. 2018 erhalten alle eine prozentuale Erhöhung. 2019 können ver.di-Mitglieder wählen, ob sie ihre Jahresgehaltserhöhung (Einmalzahlung) in freie Urlaubstage umwandeln wollen. Aktuell sind vier Tage im Gespräch.

TÜV Bund, 25.04.2018 | Das war noch nichts. Kein Angebot in der 3. Runde. Die jährliche Erhöhung von 1,4% für 2018 bleibt aus Arbeitgebersicht auch weiterhin das Maß aller Dinge.

TÜV Bund, 03.04.2018 | Das war der »bold move« (mutige Schritt) der Arbeitgeberseite – sie bieten Inflationsausgleich (nicht auf Jahresbasis, sondern auf dem niedrigen Niveau des Monats Februar). Und Sie sperren sich gegen den Wunsch der großen Mehrheit der Beschäftigten, die endlich eine Wahl haben wollen zwischen »Kohle« und »Kanaren«.

TÜV Bund, 28.02.2018 | Arbeitgeber diskutieren Kohle oder Kanaren – ver.di beharrt auf Wahlmöglichkeit. In der ersten Verhandlung wurden nur die jeweiligen Positionen dargelegt. Ein Angebot von Seiten der Arbeitgeber gab es nicht. Zu erwarten war, dass von Arbeitgeberseite Vorbehalte gegenüber unserem Wahlmodell geäußert wurden.

TÜV NORD, 13.02.2018 | Am 1. März 2018 wählen die Beschäftigten der TÜV Nord AG ihre Vertreter in den Aufsichtsrat der Holding. ver.di und  IG BCE, Ihre Gewerkschaftsvertreter im TÜV NORD Aufsichtsrat, kandidieren und stellen sich hier vor.

TÜV SÜD, 29.01.2018 |  Teilzeitbeschäftigte müssen bei ungeplanten Überstunden bereits dann den Zuschlag erhalten, wenn diese anfallen. Das „Abwarten“ bis die Arbeitszeit eines Vollzeitbeschäftigten erreicht ist, ist bei solchen Überstunden nicht notwendig. Dies wäre eine Diskriminierung von Teilzeitbeschäftigten, und damit rechtswidrig.

TÜV Bund, 20.01.2018 | 3/4 der Mitglieder haben in dem Mitgliedervotum entschieden: Wir wollen wählen können, ob die Gehaltserhöhung ausgeschüttet wird in einer regulären prozentualen Erhöhung der Gehaltstabelle (Kohle). Oder ob der Betrag dauerhaft in Zeit ausgeschüttet wird und als Urlaubstage genommen werden kann (Kanaren). Außerdem hat die Tarifkommission über unsere Forderungen beschlossen.

TÜV Bund, 11.12.2017 |  In Vorbereitung der Tarifrunde 2018 führen wir bei ver.di-Mitgliedern und Nicht-Mitgliedern eine Befragung durch. Will ich Euros oder mehr freie Zeit? Wir wollen gerne mit Euch darüber ins Gespräch kommen, ob wir, neben den üblichen Prozenten, ein Wahlrecht auf freie Zeit im Tarifvertrag verankern. Bitte beteiligt Euch zahlreich.

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