StreikCard - Tipps und Infos für den Streikfall

Um unsere Forderungen in der Tarifrunde durchzusetzen, müssen wir gemeinsam Druck aufbauen. Das geht oft nur mit Warnstreiks und Streiks. Damit Du generell informiert bist, beantworten wir hier jene Fragen, die von vielen in der Situation am häufigsten gestellt werden. Weitere und ausführlichere Informationen folgen.

Darf ich streiken? Ja!

Streik ist ein Grundrecht und vom Gesetz geschützt. ver.di muss aber zum Streik aufrufen. Alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer des bestreikten Betriebes, auch Nicht-Gewerkschaftsmitglieder, dürfen streiken.

Muss ich mich während des Streiks abmelden? Nein!

Du musst einfach nicht in den Betrieb gehen, Dich aber täglich beim ver.di-Streikbüro registrieren, um Streikgeld zu bekommen (Achtung: nur Gewerkschaftsmitglieder!).

Was passiert, wenn ich streike?

Der Arbeitgeber darf Dir für diese Zeit den Lohn / das Gehalt verweigern. Gewerkschaftsmitglieder erhalten als Ausgleich ein Streikgeld, um den Lohnausfall abzumildern.

Bekomme ich Streikgeld, wenn ich während des Streiks in die Gewerkschaft eintrete? Ja,

aber etwas weniger als die anderen Mitglieder. Du musst deinen Beitritt auf den 1. des Vormonats datieren.

Darf mein Arbeitgeber mich wegen der Teilnahme am Streik benachteiligen? Nein!

Maßregelungen durch den Arbeitgeber sind gesetzlich verboten. Sollte dennoch was kommen: melde Dich sofort beim Betriebsrat und ver.di.

Schaffen wir es, unsere Forderungen durchzusetzen?

Das hängt davon ab, wieviel Kolleginnen und Kollegen beim Streik mitmachen - je mehr Streikende, desto höher der Druck, desto besser das Ergebnis.

 
Ausführliche Informationen findest Du im Flyer "Deine Rechte im Streik" (siehe Anhang).

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